Mitgliedsverbände


Gemeinschaft Junges Ermland

Wer wir sind

Das Ermland ist eine Landschaft in der ehemaligen Provinz Ostpreußen, dessen Bevölkerungsstruktur durch katholisches Bauern- und Bürgertum geprägt war. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs sind viele deutsche Bürger aus dem Ermland geflohen oder wurden nach Kriegsende von dort vertrieben und über das Gebiet der heutigen Bundesrepublik verstreut. Um in Kontakt zueinander zu bleiben und um im gemeinsamen Austausch besser mit der neuen Situation zurechtzukommen, gründeten die jungen Ermländer die Gemeinschaft Junges Ermland (GJE).
Mittlerweile setzt sich die GJE aus den Nachfahren der Vertriebenen sowie polnischen Jugendlichen im Alter von 16 – 29 Jahren zusammen, die heute im Ermland leben und deutschen Jugendlichen, die an unserer Arbeit interessiert sind.

Was wir machen

Wir veranstalten zahlreiche Tagungen, Jugendbegegnungen und verschiedene Freizeitaktivitäten. Über das Jahr verteilt führen wir 7 bis 10 Tagungen im gesamten Bundesgebiet durch. Dabei beschäftigen wir uns mit gesellschafts- und allgemein-politischen sowie religiösen Themen.
Mindestens zweimal im Jahr organisieren wir internationale Jugendbegegnungen in Deutschland und Polen.

Unsere Struktur

Die Veranstaltungen der GJE stehen prinzipiell allen Interessierten offen. Zur Planung und Durchführung unserer Aktivitäten besitzt die GJE einen Führungskreis, der darüber hinaus als oberstes beschlussfassendes Organ wichtige Entscheidungen trifft und einmal im Jahr zu einer Arbeitstagung zusammenkommt. Die Mitglieder des Führungskreises werden auf unseren Veranstaltungen gewählt, darüber hinaus kann der achtköpfige Vorstand, den der Führungskreis aus seiner Mitte wählt, in einem geringen Umfang Personen in den Führungskreis berufen.

Unsere Ziele

Durch unsere internationalen Jugendbegegnungen wollen wir unsere freundschaftlichen Kontakte nach Osteuropa festigen und erweitern sowie die Völkerverständigung fördern.
Wir versuchen, durch selbstgestaltete Gottesdienste und stimmungsvolle Lieder Glaube und Gemeinschaft lebendig zu machen. In Diskussionen wollen wir uns kritisch mit dem Glauben auseinandersetzen.
Mit unserem Angebot in der Jugendbildungsarbeit versuchen wir, Jugendliche auf ihrem Weg zum verantwortungsbewussten Menschen zu begleiten.
Außerdem bietet die GJE den Mitgliedern ihres Führungskreises neben der Gelegenheit, wertvolle Erfahrungen bei der Organisation unserer Veranstaltungen zu machen, mit der Führungskreistagung eine ausgezeichnete Gelegenheit, an demokratischen Prozessen intensiv teilzuhaben und Probleme, die Demokratie mit sich bringt, zu erleben und zu reflektieren.

vorstanddergje@junges-ermland.de

www.junges-ermland.de


Junge Aktion der Ackermann-Gemeinde

Ein „Europa der Menschen“ hat sich die Junge Aktion der Ackermann-Gemeinde (JA), ein 1950 gegründeter katholischer Jugendverband, als Ziel gesetzt. Wir sind überzeugt: durch die politische Einigung Europas kann eine dauerhafte Überwindung von Nationalismen gelingen. Mit internationalen Jugendbegegnungen und Projekten wollen wir seit Jahrzehnten Europa für junge Menschen erfahrbar machen.

Bereits vor dem Fall des Eisernen Vorhangs lag wie heute der Schwerpunkt auf den Kontakten in die östlichen EU-Staaten, insbesondere nach Tschechien. Der persönliche Kontakt auf Augenhöhe zwischen jungen Menschen unterschiedlicher europäischer Länder ist ein zentrales Element der Veranstaltungen der JA. Wir ermöglichen, dass sich alle Beteiligten in ihrer Muttersprache ausdrücken und so ohne Hindernisse ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen können. Der Pulsschlag Europas lebt in den Beziehungen und Freundschaften, die so in den über 60 Jahren unseres Engagements entstanden sind.

Die Junge Aktion organisiert mehrere Projekte pro Jahr bei denen der europäische Austausch im Vordergrund steht. Dies sind zum einen „traditionelle“, wie z.B. die Osterbegegnung im niederbayerischen Kloster Niederalteich, die deutsch-tschechisch-slowakische Silvesterbegegnung an wechselnden Orten oder seit 20 Jahren die deutsch-tschechischen Kinder- und Jugendfreizeit für 8-15-Jährige in Haidmühle im Bayerischen Wald. Dazu kommen noch Sonderprojekte, wie deutsch-tschechische Radtouren oder deutsch-tschechischen Tandemsprachkurse. Teilnehmer unserer Veranstaltungen sind Kinder und Jugendliche aus Deutschland und Mittel- und Osteuropa (besonders aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn) im Alter von 8 bis 26 Jahren.

www.junge-aktion.de


Junge Grafschaft

Die Junge Grafschaft ist eine überregionale Gemeinschaft junger Menschen, die sich in der Jugendbildungsarbeit, der Weitergabe des christlichen Glaubens und der Völkerverständigung engagiert.

Unsere Gemeinschaft entstand nach Krieg und Vertreibung. Der gemeinsame Glaube, das gemeinsame kulturelle Erbe und das gemeinsame Schicksal führte die katholische Jugend der Grafschaft Glatz zusammen. Gemäß dem Ursprung der Jungen Grafschaft, will sie Jugendliche und junge Erwachsene ermutigen, ihre Aufgabe in Kirche, Staat und Gesellschaft als mündige Christen zu erkennen und zu erfüllen. Junge Grafschaft erleben heißt an Veranstaltungen teilzunehmen, die unter einem politischen oder gesellschaftlichen Thema stehen. In Vorträgen, Arbeitskreisen und Diskussionsrunden beschäftigen wir uns mit vergangenen und aktuellen Inhalten.

Zusammen mit den anderen drei Mitgliedsverbänden organisieren wir gemeinsam in unserem Dachverband Aktion West-Ost internationale Begegnungen für Jugendliche und junge Erwachsene aus verschiedenen Ländern. Dabei sind wir bestrebt, unseren Beitrag zum Aufbau und Erhalt eines gesamteuropäischen Friedens zu leisten, in dem Grenzen nicht mehr trennen und Vorurteile abgebaut werden. Unsere Gemeinschaft will dazu beitragen, dass das Unrecht der Vertreibung niemals in Vergessenheit gerät, damit sich Gleiches nicht wiederholt. Wir treten ein für die Achtung der Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Wo Gastfreundschaft zwischen Nachbarn erlebt wird, wo man das Leben anderer kennenlernt, dort wird Glaube, Gemeinschaft und Begegnung über Grenzen erlebbar.

Mit allen diesen Aktivitäten leisten wir unseren kleinen Beitrag zur Verständigung der Menschen in Ost und West.

jungegrafschaft@aktion-west-ost.de


Adalbertus Jugend

Die Adalbertus-Jugend versteht sich als Gemeinschaft von Jugendlichen, die Interesse am politischen, kulturellen und persönlichen Austausch mit Osteuropa im Allgemeinen und polnischen Jugendlichen aus Danzig/Gdańsk im Besonderen haben. Eine familiäre Bindung an Danzig/Gdańsk oder Osteuropa ist keine Voraussetzung für die Teilnehme an Begegnungen.

Hervorgegangen ist die Adalbertus-Jugend aus der „Gemeinschaft der Danziger Katholischen Jugend“, die sich nach Flucht und Vertreibung als Folgen des 2. Weltkrieges 1947 auf der Burg Gemen neu organisiert hatte. Von Anfang an stand dabei die Begegnung und Versöhnung mit den heute in der Region Danzig/Gdańsk lebenden Menschen im Mittelpunkt. Spätestens 1969, als längst nicht mehr die Erlebnisgeneration die Arbeit prägte und sich die Gemeinschaft in Adalbertus-Jugend umbenannte, wurde die Bildungs- und Begegnungsarbeit zum zentralen Motiv. Seit der Wende 1989 und dem Fall des Eisernen Vorhangs, bei dem die Menschen in der Stadt Danzig/Gdańsk eine Schlüsselrolle spielten, konnte eine kontinuierliche Begegnungsarbeit verwirklicht werden.

Seit 2001 haben wir auch eine litauische Partnergruppe aus dem Jugendzentrum Klaipėda/Memel (Jaunimo Centras), welche in die Begegnungen einbezogen wird und diese bereichert.
Zu unseren Jahrestreffen und unseren Begegnungsfahrten nach Osteuropa sind alle interessierten Jugendlichen von 12-26 Jahren willkommen. Interessenten wenden sich bitte an adalbertusjugend@adalbertuswerk.de

adalbertusjugend@adalbertuswerk.de

www.adalbertuswerk.de/adalbertus-werk-e-v-adalbertus-jugend/adalbertus-jugend